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Königin der Dolomiten

Die Marmolada ist mit 3342 Metern die höchste Erhebung in den Dolomiten und wird auch als die "Königin der Dolomiten" bezeichnet, nicht nur wegen der Höhe sondern auch wegen ihrer Größe und Majestität.
Der Gletscher an der Nordseite ist der einzig wahre verbliebene in den Dolomiten und gegen Süden hin fällt die Wand über 1000 Meter ins Ombrettatal ab. Sie ist bekannt für seine langen Skiabfahrten und für die Kletterei in der gewaltigen Südwand. 

Schon länger hatten wir die Idee dort oben Highlines zu spannen, bis dann Armin im letzten Herbst auf einen schönen Platz aufmerksam wurde, welcher mit Sicherheit schöne Linien hergeben würde. Am 10. August starteten wir den Versuch und bivakierten drei Tage lang am Berg.

Unsere Mannschaft bestand aus Armin Holzer aus Sexten, Ale d'Emilia aus Misurina, Aldo Valmassoi aus Domegge, Niko Cadorin, Alessio Gosso und Matteo de Marchi alle aus Belluno. Der ausgesuchte Platz etablierte sich als hervorragend und wir montierten unsere Highlines über der berühmten Kletterroute "Der Weg durch den Fisch".

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Am ersten Tag war es sehr nebelig und es hatte Neuschnee gegeben, trotzdem gelang es uns eine 22 Meter lange Highline einzurichten und zu begehen. Während die anderen noch probierten waren Armin und Niko schon damit beschäftigt eine weitere Line einzurichten, 45 Meter lang, clean ohne Bohrhaken und Nägel. Der Aufbau gestaltete sich gut, war in der dünnen Luft aber anstrengender als sonst, der Wind war kalt, und wir hockten im Nebel. Nach einer Verschnaufspause und einer Stärkung war der Nebel dann endgültig verschwunden. 
Mit dem Spannen der Line warteten wir aber den nächsten Tag ab, und genossen nun viel lieber den atemberaubenden Blick hinunter ins Ombrettatal und das fast magische Panorama auf die meisten Dolomitengipfel, welche sich beim Sonnenuntergang tief rot färbten.
 
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Auch unser Biwak in einer alten Kriegshöhle etablierte sich als idealer Platz und die Nacht verging erholsam gut.
 
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Am nächsten Tag dann Kaiserwetter und im Laufe des Tages waren wir mit dem Aufbau der Line fertig. Wenig später gab es dann die erste Begehung und all die Mühe und das Hocken im Nebel trugen Früchte.

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Unser Versuch war gelungen und das Ergebnis: erstmals Highline-Begehungen am höchsten Berg der Dolomiten.
 
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