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Salto Angel Prelude

Salto Angel Highline Expedition

Ein Projekt, so groß, dass es einer Vorankündigung gerecht wird. Ein Projekt, dass schon jeder Highliner mindestens einmal im Kopf hatte.
Machbarkeit, Aufwand und Kosten wurden bereits von einigen der bekanntesten Slackliner abgewogen, allerdings schritt noch niemand zur Tat... das wird sich jetzt ändern, denn heute startet der erste Highline-motivierte Flug nach Venezuela.

Wer hier noch nicht weiß, um was es sich handelt, der darf ruhig mal „Salto Angel“ googlen. Es ist der höchste Wasserfall der Erde. 1000 m fällt das Wasser in die Tiefe, eingerahmt von Tafelbergen und jeder Menge Dschungel.

Das Team besteht erstens aus dem (wir nennen's mal liebevoll) Projektleiter Bernhard Witz. Die Schweizer Maschine plant seit über zwei Jahren diesen Trip und leistet einen Großteil der Organisation.
Ebenfalls mit von der Partie ist Fabian Rupprecht, mit scheinbar untrüglichem Gespür für gute Linien und einer der Ersten, der die 200 m Grenze beim Longlinen knacken konnte.

Außerdem Helmar Fasold, welcher über die Jahre an mittlerweile zahllosen Erstbegehungen und Großprojekten beteiligt war.

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Was passiert nun eigentlich genau? Wissen wir auch noch nicht, aber hier kommt, was wir uns erhoffen: Nach der Landung in Caracas fliegen wir mit kleinen Cessnas via Ciudad Bolivar nach Uruyen, einem kleinen Indianerdorf mitten im Nirgendwo, ohne Strom und Strassenanbindung. Dort wird unser Team mit lokalen Guides und Trägern erweitert, damit wir alles nötige Material und Essen für die mehrwöchige Expedition transportieren können. Zu Beginn durchqueren wir den Dschungel um den einzig bekannten Zustieg auf den Auyan-Tepui zu erreichen. Nach einem sumpfigen und steilen Zustieg von 1900 Höhenmeter werden wir den höchsten Punkt auf dem Tafelberg erreichen. Dort wird als Vorgeschmack schon mal eine Highline aufgebaut. Danach geht es weiter zum Salto Angel. In atemberaubender Kulisse werden wir die erste Highline knapp oberhalb des Wasserfalls spannen und hoffentlich erstbegehen können. Der Rückweg erfolgt über die Direttissima nach unten. Zwei Tage mit allem Equipment durch die Steilwand abseilen, um unten angelangt, mit Booten zurück in die Zivilisation zu fahren.

Noch ist unklar ob die Unternehmung glückt. Auf uns warten eine Menge Schwierigkeiten, die uns ausbremsen oder dem Vorhaben vorzeitig ein Ende bereiten können. Man darf also gespannt auf die Auflösung warten...

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